Glasfaser in Fockbek

Meinungsverstärkung

Update 07.11.2019

Und wieder hat sich etwas getan. Die Kabelrolle in der Gartenstraße wurde zumindest aufgerollt und somit etwas entschärft.

Dann konnte man den Fockbeker Nachrichten entnehmen, dass die Erd- und Verlegearbeiten mittlerweile von anderen Firmen übernommen wurden. Diese konnte man auch schon sehr fleißig im Bereich des Friedhofsweges sehen.

Das hatte aber auch den Nebeneffekt, dass z.B. bei uns zu Hause noch einmal jemand von der neuen Firma kam um die Gegebenheiten aufzunehmen. Es wurde also wieder gemessen, fotografiert und geschnackt. Passt immer noch alles und wir sind weiter gespannt wann hier mal Bautätigkeiten zu sehen sind.

Update 09.10.2019

Hui, ist das echt schon 18 Monate her, dass ich das letzte mal etwas geschrieben habe...
Man sollte meinen, inzwischen wäre schon einiges passiert, aber zumindest auf unserer Seite von Fockbek hat sich noch nix getan.

Wobei, das stimmt nicht ganz. Wir hatten einige Anrufe von einer schwedischen Telefonnummer. Als wir uns dann doch mal entschlossen haben zurückzurufen (ist ja schließlich ein Auslandsgespräch...) stellte sich heraus, dass es die Tiefbaufirma war, die einen Termin abmachen wollte. Falls jemand also noch nichts von denen gehört hat, aber Anrufe von einer "+46..." Nummer erhält: ruhig mal rangehen ;)

Wir bekamen dann auch zwei Wochen später Besuch von einem Mitarbeiter. Mit dem haben wir dann auf Englisch geklärt, wo wir mit der Leitung am besten ins Haus kommen. Wir hätten uns wohl auch zur Not auf Deutsch unterhalten können, aber ich komme da gern entgegen. Wir hatten gehofft in den Keller gehen zu können, allerdings brauchen sie, laut seiner Aussage, ein Loch von 1m x 1m vor der Hauswand. Das passt besser am Wohnzimmer, also geht die Ader dann da rein. Die Entfernung zur Straßenmitte wurde auch noch gemessen: 14,80m. Puh, das war knapp...

Wir sollten dann ca. 8-10 Wochen später einen Termin für die Bauarbeiten erhalten. Auf den warten wir nun, aber es sind auch erst vier Wochen rum...

woanders wurde aber schon gebaut...

An anderen Stellen von Fockbek waren die Kollegen aber schon sehr fleißig. Rund um den Klinter Weg wurden schon einige Ecken auf links gedreht. Und generell sieht man im ganzen Ort die orangen Leerrohre aus der Erde ragen. Allerdings sieht man von den Tiefbauern allenfalls mal die Autos bei Schneiders Veranstaltungshaus oder auf dem Lidl-Parkplatz stehen. An den Baustellen habe ich schon lange keinen mehr gesehen. Man fragt sich wo die derzeit eingesetzt werden...

Entsprechend runtergekommen sehen dann auch die Baustellen aus. Bei manchen kippten zwischenzeitlich die Barken langsam mit ins Loch, bei anderen liegen sie auf der Seite. Aber den Vogel schießt wohl die Kabeltrommel an der Ecke Klinter Weg / Gartenstraße ab.
Diese gibt immer mehr der Schwerkraft nach und ihre Ladung behält sie auch nicht mehr so richtig bei sich...
Eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis da im Dunkeln ein Radfahrer dran hängen bleibt...

Liebe Sweden Infra, Nordischnet und lieber ZBmSH: das geht gar nicht. Informiert mal eure Kunden über den aktuellen Stand und sorgt dafür, dass wir mit dem Breitbandausbau so wenig Unannehmlichkeiten wie möglich haben.

Kabeltrommel in der Gartenstraße
Kabeltrommel in der Gartenstraße

Noch ein Tipp an alle

Wenn ihr könnt, solltet ihr vielleicht schon euren bestehenden DSL-Anschluss so umstellen, dass ihr monatlich kündigen könntet. Zumindest bei unserem 1&1 Vertrag war das kein Problem. Wir haben das schon Ende letzten Jahres getan und zahlen jetzt sogar wesentlich weniger als in unserem alten Vertrag. Wir können nun jeden Monat mit einer Frist von 3 Monaten kündigen, sobald wir den Schaltungstermin von Nordischnet haben. Sollte man drüber nachdenken, bevor sich kurz vor der Schaltung noch mal der Vertrag verlängert...

13.04.2018 - Geschafft! Fockbek bekommt Glasfaser!!!

Der 6. Bauabschnitt hat zwar nur eine Quote von knapp unter 50% erreicht, aber es soll dennoch losgehen. Hier die schönsten Zitate aus der Pressemitteilung:

Auch Außenanlieger sollen angeschlossen werden
und hier
Die Verbandsversammlung hatte im Dezember des vergangenen Jahres in einem Beschluss noch einmal bekräftigt, dass ein 100%iger Ausbau erfolgt. Jeder, der einen Vertrag innerhalb der Vermarktungsphase mit der GVG Glasfaser GmbH (nordischnet) geschlossen hat, wird bis zum Abschluss der Baumaßnahmen an das Glasfasernetz angeschlossen.

Den gesamten Text findet ihr hier:
Pressemitteilung des ZBmSH vom 13.04.2018

Scheint so, als hätte ich hier nun nichts mehr zu schreiben, aber evtl. werde ich die Seite benutzen um den Ausbau ein wenig zu dokumentieren oder so. Mal sehen...

Danke vorerst fürs Lesen und die Zuschriften. Und danke auch den netten Menschen beim Zweckverband, die mir auf meine Drängel- und Nörgelmails stets freundlich geantwortet haben.

Update 09.03.2018

Es wurde nun ein Termin für die Versammlung angekündigt. Es wird der 20.03. sein. Alle Tagesordnungspunkte werden öffentlich behandelt, außer: "Wirtschaftlichkeitsprüfung und weitere Vorgehensweise Bauabschnitt 6" *facepalm* Ich hoffe, dass zumindest das Ergebnis zeitnah öffentlich gemacht wird.
Sitzung der Verbandsversammlung Zweckverband Breitband am 20.03.2018 18:00 Uhr

Anmerkung 21.02.2018

Nix Neues :(

Am Februar ist nicht mehr viel dran, aber es gibt immer noch keine Entscheidung bzgl. Glasfaser in Fockbek. Gerüchteweise soll noch in der zweiten Märzhälfte eine Sitzung des Zweckverbandes stattfinden. Wer das genauer im Auge behalten möchte, der kann folgende Seite auf seine Beobachtungsliste setzen:
ZBmSH - Sitzugskalender

BTW: Danke an alle die sich zwischenzeitlich per Mail bei mir gemeldet haben. Ist ja doch nett zu wissen, dass die Seite auch von jemandem gelesen wurde!

Anmerkung 06.01.2018

Frohes neues Jahr!

Mit allen die glauben die Landes- / Bunderegierung wird dafür sorgen dass alle Glasfaser bekommen, möchte ich gerne folgendes teilen:
Danke, Helmut Kohl: Kabelfernsehen statt Glasfaserausbau

Was Fockbek betrifft: In den Fockbeker Nachrichten für Januar 2018 gibt es eine halbe Seite über das Ergebnis der Vermarktungsphase. Leider handelt es sich dabei nur um eine Kurzfassung der Pressemitteilung vom Zweckverband (siehe Update 08.12.2017).

Update 08.12.2017

Beim Zweckverband gibt es eine neue Pressemitteilung die in ihrer Aussage unklarer nicht sein könnte. Im 6. Bauabschnitt (also der dem Fockbek angehört) wurde eine Quote von 47,5% erreicht. Also keine 60%, was die Voraussetzung des Ausbaus war. Allerdings steht in der Mitteilung auch:

[…] Die Verbandsversammlung hat am 4. Dezember in einem Beschluss noch einmal bekräftigt, dass ein 100%iger Ausbau erfolgt. Jeder, der einen Vertrag mit der GVG Glasfaser GmbH (nordischnet) geschlossen hat, wird bis zum Abschluss der Baumaßnahmen an das Glasfasernetz angeschlossen. […]

Klingt erstmal positiv für alle die vor dem 25.11. unterschrieben haben. Weiter unten steht zu unserem Bauabschnitt allerdings:

[…] Da die Mindestquote von 60% bis zum Vermarktungsende nicht erreicht wurde, erfolgen nun die Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit eines möglichen Ausbaus oder Teilausbaus. Sobald diese Berechnungen von Seiten der GVG und des Zweckverbands vorliegen, ist ein entsprechender Beschluss der Verbandsversammlung notwendig. Dieser wird voraussichtlich im Februar 2018 erfolgen. […]

Tja, und da klingt es für mich wieder nach Glücksspiel ob alle Verträge erfüllt werden oder nur die in den dicht besiedelten Wohngebieten bzw. an den Hauptstraßen (Stichwort "Haupttrasse"). Uns hier im Gewerbegebiet sehe ich schon als ersten Streichkandidaten. Wie dem auch sei, wir Fockbeker müssen wohl bis Februar auf eine endgültige Aussage warten.

Aber meinen Filiago-Vertrag habe ich 2013 abgeschlossen, was sind da schon drei Monate mehr …

Update 04.12.2017

Die Frist für den Vertragsabschluss ist mittlerweile abgelaufen. Da ich bereits gefragt wurde ob ich wüsste ob die Quote erreicht wurde, hier mal für alle Interessierten:

Ich habe letzte Woche beim Zweckverband als auch bei Nordischnet nachgefragt wie das Ergebnis war und beide Seiten haben mir mitgeteilt, dass noch die letzten Verträge ausgezählt werden und eine Quote noch nicht genannt werden kann.

Mein Gefühl sagt mir, dass es auch noch bis zum Wochenende dauert bevor irgendwas bekannt gegeben wird. Warum dann? Weil dann bei den meisten die 2 Wochen Widerrufsfrist abgelaufen sind. Wer nur unterschrieb damit die 60% erreicht werden, der könnte nach dem Erreichen ja wieder abspringen. Nach den zwei Wochen aber nicht mehr. Wenn es nicht ganz reicht mit den 60% wird wohl dennoch jeder Vetrag gebraucht um woanders die nötige Förderung einzuwerben (bkzsh.de, ib.sh).

Schön finde ich, dass es mittlerweile möglich ist die Vertragsdaten auf der Nordischnetseite direkt im Browser einzugeben. Vielleicht ging das vorher schon, ist mir aber zumindest nicht aufgefallen. Das hätte es einigen Fockbekern sicher einfacher gemacht den Vertrag abzuschließen.


Hintergrund / Erklärung

Fockbek hat die einmalige Chance mit Glasfaser (auch "Fiber to the home" oder FTTH genannt) versorgt zu werden. Schon beim ersten Versuch des Ausbaus mit dem Anbieter Filiago habe ich einen Vertrag abgeschlossen, das ist nun schon vier Jahre her. Seitdem verfolge die weitere Entwicklung mit Spannung. Mittlerweile wird bei Bekannten und Kollegen aus dem Umland bereits Glasfaser gelegt und in Fockbek startet die Vermarktung durch Nordischnet.
Die Informationsveranstaltung am 07.09.2017 war für meinen Geschmack nicht besonders gut besucht und ich befürchte das liegt daran, dass die meisten diese als Verkaufsveranstaltung verstanden.
Vielleicht bin ich naiv, aber ich sehe in dem Glasfaserausbau eher eine Kooperation und eine Win-Win-Situation als ein Geschäft.
Da der Ausbau davon abhängt, dass 60% der Fockbeker mitmachen, ich aber keine Zeit habe von Tür zu Tür zu gehen, schreibe ich hier mal auf warum ich das für eine gute Idee halte jetzt den Glasfaserausbau zu unterstützen und welche Nachteile auf uns zu kommen, wenn wir nicht tätig werden.
Falls ich hier Quatsch schreibe oder etwas entscheidendes fehlt, dann bin ich für jeden Hinweis dankbar (per Mail an: tim@glasfaser-in-fockbek.de).

Ich stehe übrigens weder mit Nordischnet noch dem Zbmsh in Verbindung. Ich versuche nur ein wenig bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Dabei ist durchaus fraglich ob wir hier überhaupt Glasfaser bekommen wenn die 60% erreicht sind, da wir je nach Lage der Haupttrasse durchaus 1Km entfernt sein könnten. Ich gucke also vielleicht trotz der Mühe in die Röhre.


Kurz gesagt (TLDR - Too Long Didn't Read)

Hier in einfachen Sätzen warum ich glaube, dass die Fockbeker jetzt aktiv werden sollten:

  • nur jetzt haben wir die Möglichkeit selbst tätig zu werden, es wird so schnell nicht noch mal einer fragen ob wir Glasfaser wollen
  • Immobilien verlieren an Wert weil vergleichbare Immobilien im Umkreis besser angebunden sind
  • Die Bandbreite ist jetzt vielleicht ausreichend, in Zukunft (>5 Jahre) aber sehr wahrscheinlich nicht mehr
  • es gibt keine Alternative zu Internet via Glasfaser
Wer genauer wissen will wie ich darauf komme, der liest unten weiter.


Situation / Bandbreite bei uns

Bei uns im Gewerbegebiet Brahmkamp bekommen wir, seit die Telekom ihre Verteilerkästen mit Glasfaser angebunden hat, um die 50 Mbit/s, vorher waren es ca. 6-7 Mbit/s wenn man einen 16 Mbit/s-DSL-Vertrag hatte. Da wir ziemlich weit vom Verteiler entfernt wohnen verdanke ich unsere hohe Bandbreite wohl dem Umstand, dass wenige meiner Nachbarn sich für schnelles Internet begeistern können oder sich unsere Nutzungszeiten nicht überschneiden (gewerbliche vs. Privatnutzung).


Mein Anschluss ist schnell genug, wozu brauche ich Glasfaser?

Ja, ist jetzt wahrscheinlich wirklich so. Und ich kann auch nicht in die Zukunft blicken und sagen wie lange das noch so bleibt. Ich kann aber in die Vergangenheit schauen und sagen, dass ich vor 15 Jahren das gleiche über 6 Mbit/s gesagt hätte weil ich damals noch mit ISDN leben musste. Ging auch, aber die Ansprüche wachsen mit den Möglichkeiten.
Aus meinen Kindern werden in ein paar Jahren Teenager, die beide am Internet teilnehmen wollen. Und wenn ich das richtig beobachte schauen Teenager schon heute lieber Netflix oder Youtube als Fernsehen, schreiben lieber über Snapchat als per Brief und hören eher Musik bei Spotify als über Radio. Es ist also abzusehen, dass unsere 50 Mbit/s eines Tages nicht mehr reichen.
Wer ab und zu die Prospekte in der Hallo durchblättert, dem ist vielleicht aufgefallen, dass bei Mediamarkt immer öfter VR-Brillen angeboten werden, gleichzeitig werden 360-Grad-Videos bei Youtube beliebter und 4K steht vor dem Einzug ins Wohnzimmer. Ich weiß nicht ob das die Zukunft ist, aber weniger Bandbreite werden wir sicher nicht brauchen...


Wieso soll ich etwas tun? Müsste nicht der Bund / das Land / die Gemeinde die Infrastruktur bereitstellen?

Das ist ein Argument, dass ich in der Vergangenheit öfter gehört habe. Wieso soll ich einen teureren Vertrag abschließen und monatlich mehr Geld bezahlen, wo doch der Staat dafür sorgen sollte, dass hier die entsprechende Infrastruktur zur Verügung steht. Das sehe ich genau so! Aber die Realität sieht anscheinend so aus: Die Regierung ist der Meinung dass 50 Mbit/s mittelfristig ausreicht und der Markt das regeln soll. Bedeutet für Fockbek: Ausbauziel erreicht.
Schade, aber nun haben wir die Möglichkeit relativ günstig uns selbst zu helfen. In meinem Fall bedeutet das zwei Jahre lang 10€ mehr im Monat zu zahlen und dafür die doppelte Bandbreite zu bekommen. Überschaubare Investition.


Ach was... Irgendwie werden bestimmt mal Leerrohre in den Straßen liegen...

Ich finde gerade keinen Link dazu (nur einen für Niedersachsen), aber es gab mal die Ansage, dass Straßenbau- und Tiefbauvorhaben angemeldet werden um eine gleichzeitige Verlegung von Leerrohren bzgl. Breitband zu prüfen und so Synergieeffekte zu erreichen. Klingt sinnvoll, auf dem Papier...
Als vor vier Jahren fast der gesamte Brahmkamp aufgebuddelt wurde habe ich den Fachdienstleiter "Bauen" per E-Mail gefragt was dort gemacht wird (es waren wohl Arbeiten an der Gasleitung). Ich hatte die Hoffnung zumindest den Hinweis auf Leerrohre loswerden zu können. Auf eine Antwort warte ich bis heute...


Bandbreite: Vergangenheit bis Gegenwart

Fockbek hatte in den letzten Jahren Glück. Die Telekom hat zumindest ihre Verteilerkästen mit Glasfaser angebunden, so dass dem Großteil von Fockbek VDSL mit bis zu 100 Mbit/s angeboten werden kann.
Damit ist Fockbek zusammen mit Rendsburg im Vergleich zum Umland vermeintlich gut aufgestellt für die Zukunft. Warum dem nicht so ist zeigt der nächste Punkt.


Bandbreite: Gegenwart bis Zukunft

Vielleicht interpretiere ich da zu viel hinein, aber ich finde dass Nordischnet und der Zbmsh die Bauabschnitte strategisch gut gewählt haben. Erst die kleinen Ortschaften um Fockbek herum und am Ende den großen Brocken der am schwersten zu überzeugen sein wird. So kommt zu den ohnehin vorhandenen Argumenten folgendes hinzu:

alle umliegenden Gemeinden bekommen ein Glasfasernetz!

Jetzt könnte man einwenden, dass Rendsburg ja nicht zum Zweckverband gehört und Fockbek von daher nicht so allein da stehen wird. Dem ist aber nicht so. In Rendsburg beginnen die Stadtwerke Schritt für Schritt mit dem Glasfaserausbau. Zum Beispiel gleich um die Ecke in Seemühlen Nord:

Kartenausschnitt der Eiderkom-Ausbaukarte für Seemühlen Nord
Kartenausschnitt der Eiderkom-Ausbaukarte für Seemühlen Nord

Sollte es in Fockbek nicht zu einem Ausbau kommen so werden wir in einigen Jahren wohl nicht nur als Aalversuper sondern auch als Loch im Breitbandatlas bekannt sein.

Übersicht der Bauabschnitte des Zweckverbands
Übersicht der Bauabschnitte des Zweckverbands


Na Und? Dann ist halt das Internet nicht so schnell, wo ist das Problem?

Das Problem ist, dass die Bandbreite ein Standortvorteil bzw. -nachteil ist. Jede Firma die irgendwo ein Büro oder eine Niederlassung eröffnen will wird vorher prüfen wie schnell das Internet dort ist wo es sich ansiedeln möchte. In Zukunft werden auch vermehrt Mieter / Immobilienkäufer prüfen wie ihr zukünftiges Zuhause ans Internet angebunden ist. Bei Immobilienscout24 findet man schon entsprechendes in der Suchmaske:

Suchmaske von Immobilienscout24
Suchmaske von Immobilienscout24

Interessant ist Glasfaser also nicht für alle die es selbst nutzen wollen, sondern vor allem für Immobilienbesitzer. Eines der Argumente auf den Seiten der Glasfaseranbieter ist daher auch immer die Wertsteigerung der Immobilien. Allerdings: Dadurch dass die umliegenden Ortschaften Glasfaser bekommen muss man in Fockbek eher vom Werterhalt als von Wertsteigerung sprechen.


Wenn nicht gebuddelt wird, dann kommt ja aber schnelles Internet per Mobilfunk (LTE, 5G, ...) zu uns...

Das ist eine Möglichkeit. Das letzte mal als ich nachgesehen habe konnte ich keinen Anbieter finden, der mir LTE ohne Volumenbegrenzung anbieten würde. Für mich ist es keine Option im Fall der Fälle einen halben Monat mit gedrosseltem Internet auszukommen. Das ist schon auf dem Handy keine Option.
Abgesehen davon habe ich schon Haushalte in Fockbek kennengelernt, die lediglich Empfang für einen bestimmten Mobilfunkanbieter an einer bestimmten Fensterbank eines einzigen Raumes hatten. Mag sich alles gebessert haben, aber ob das an der Stelle ausreicht wo ich meinen Router hinstellen möchte müsste sich erst noch zeigen.